Einsatzhärten / Karbonitrieren
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Karbonitrieren
Karbonitrieren ist, wie das Einsatzhärten, eine thermochemische Wärmebehandlung. Beim Karbonitrieren diffundieren gleichzeitig Kohlenstoff und in geringerem Maße Stickstoff in die Randschicht eines Werkstückes ein. Durch das Karbonitrieren soll in erster Linie die Härte- und der Verschleißwiderstand unlegierter und niedrig legierter Werkstoffe erhöht werden. Die Behandlung wird zwischen 750 und 900 °C während 1 - 12 Stunden in einem Salzbad, welches sowohl Kohlenstoff als auch Stickstoff an das zu behandelnde Werkstück abgibt, durchgeführt. Übliche Karbonitriertemperaturen liegen beim Carbonitrieren unter A1 zwischen 700 und 800°C beim Carbonitrieren über A1 zwischen 800 und 850 °C.
Salze zum Karbonitrieren
Durferrit GS 540/C3 kann bei einem Mischungsverhältnis von 1:1 als Carbonitrierbad zum Carbonitrieren über A1 gefahren werden. Bei höheren GS-Gehalten ist das Bad für ein Carbonitrierbad zu stark aktiviert und wirkt dann als Aufkohlungsbad.
| Produkte |
Arbeitstemperaturen |
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Durferrit GS 540/C3 |
750° - 950° C |
Die Durferrit Karbonitrierbäder C2 und C7 eignen sich für dünnwandige Blechteile zum Carbonitrieren über A1 bis etwa 0,2 mm Karbonitriertiefe.
| Produkte |
Arbeitstemperaturen |
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Durferrit C 2 M |
750° - 860° C |
| Durferrit C 7 |
750° - 850° C |
Das Durferrit Karbonitrierbad NS1 eignet sich für das Carbonitrieren unter A1 unter Bildung einer dünnen Verbindungszone, bestehend aus Karbiden und Nitriden.
| Produkte |
Arbeitstemperaturen |
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Durferrit NS1 |
~700° C |
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