Firmengeschichte
Von Frankfurt hinaus in die Welt - Highlights der Durferrit Geschichte
Nach
vielen Jahrzehnten der Zugehörigkeit zur Degussa AG wurde die Durferrit
im August 2001 an die HEF übertragen, um die Stärke am Markt durch die
gemeinsame Produktpalette weiter auszubauen.
Die Wurzeln
der Durferrit reichen jedoch bis in die Mitte der 20er Jahre zurück,
als Herr Hermann Schlosser sr. anlässlich einer Amerika-Reise
Erfahrungen mit cyanidhaltigen Salzschmelzen für verschleißfeste
Oberflächen von Automobilteilen nach Deutschland mitbrachte. Deshalb
wurde bereits 1925 eine Abteilung Durferrit geschaffen, um die
Anwendungen auf diesem Arbeitsgebiet zu erforschen.
1928
wurde dann die "Durferrit GmbH für Glüh- und Härtetechnik" gegründet,
die neben der Entwicklung von Verfahren zur Herstellung von Härtesalzen
auch einen eigenen Ofenbau umfasste.
Viele der heute
gebräuchlichen Wärmebehandlungsverfahren gehen auf Forschungsarbeiten
der Durferrit zurück. Durch die Entwicklung von geeigneten Aktivatoren
begann der Siegeszug der Kohlungsbäder Durferrit C 3 / C 5 rund
um den Globus. Erweiterungen der Palette führten über Ceconstant®-Bäder
zu dem regenerierbaren, umweltverträglichen Durofer®-Verfahren auf
Basis cyanidfreier Grundsalze und dem Regenerator Cecontrol®.
Wirtschaftliche Vorteile durch wiederholte Verwendung von
Kohlungsgranulat Durferrit KG 6 und KG 30 für die Kastenkohlung wurden von Durferrit-Ingenieuren erarbeitet.
Bereits zu Beginn der 30er Jahre konnte Durferrit ein abgerundetes Programm vorstellen, das auch Glüh- und Anlaßsalze beinhaltete.
Den Marktanforderungen entsprechend wurden Schnellstahlsalze
wie Durferrit Carboneutral® entwickelt, dem 1949 die weltweit bekannten
Semperneutral®-Bäder folgten, die eine abkohlungsfreie Erwärmung von
Schnellstählen gewährleisten.
Um der stürmischen Entwicklung in der Flugzeugindustrie gerecht zu werden, stieg man in ein völlig neues Anwendungsgebiet zum Lösungsglühen
von Leichtmetallen mit salpeterhaltigen Salzschmelzen ein, das bis zum
heutigen Tag seinen Platz in der Luft- und Raumfahrtindustrie
behauptet. Die dazu gehörigen Öfen der Bauart Kärcher sind bis heute
aufgrund ihrer Temperaturkonstanz nicht aus dem Hightech Bereich
wegzudenken.
Um den gestiegenen Anforderungen im Hinblick
auf Verschleiß- und Korrosionswiderstände sowie der Anhebung der
Dauerfestigkeit gerecht zu werden, wurde die Entwicklung und
Markteinführung des Tenifer®-Verfahrens, das auch unter den
Warenzeichen Tufftride® und Melonite® weltweit bekannt ist,
vorangetrieben. Dieses Nitrocarburierverfahren wurde ständig
weiterentwickelt im Hinblick auf Regenerierbarkeit und Umweltfragen
und findet von Jahr zu Jahr neue Anwendungen auf allen 5 Kontinenten.
Durferrit
bietet heute neben den vorab aufgeführten Prozessen und Verfahren
selbstverständlich eine komplette Salzpalette an, die auch
Spezialverfahren wie z.B. Borieren sowie Salze zur thermochemischen Reinigung von Metallen und Keramiken umfasst.
Seit vielen Jahren dominiert Durferrit auf dem Markt für Wärmeträgersalze (HTS) für hochtechnische Chemieanlagen aufgrund ihres hervorragenden Kundenservices und der extremen Reinheit der gelieferten Salze.
Bedingt durch modernste Anlagentechnik für die Salzbadvulkanisation in Kombination mit Rubbercure®-Salzen wird auch dieses Marktsegment voll abgedeckt.
Entwicklungen von Isoliermitteln
für Wärmebehandlung unter Schutzgas oder in festen Medien runden das
Programm ab, wobei unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes
wasserverdünnbare Systeme steigende Kundenakzeptanz nach sich ziehen.
Lizenzpartnerschaften,
Patentanmeldungen im In- und Ausland und Markenschutzrechte belegen
eindeutig die herausragende Stellung der Durferrit im Markt für moderne
kundenorientierte Wärmebehandlungsverfahren. Vertretungen auf allen 5
Kontinenten sorgen für optimale Kundenbetreuung.
Der Markt fordert moderne, umweltgerechte Salzbadtechnologie - Durferrit gibt die maßgeschneiderte Antwort.
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